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Publiziert in Finanzen

Attraktive Renditen mit digitalen Immobilieninvestments

Exporo AG von Simon Brunke und Dr. Björn Maronde bietet Finanzierungshilfe bei Immobilienprojekten

Donnerstag, 28 Februar 2019 01:04 geschrieben von  Beate Lara Groß
Exporo AG von Simon Brunke und Dr. Björn Maronde bietet Finanzierungshilfe bei Immobilienprojekten Quelle: Screenshot vom 28.02.2019 | https://exporo.de

Hamburg – Als Reaktion auf die Erschütterung des Neuen Marktes 2001 und die Finanzkrise 2008 sind verschiedene Maßnahmen zur Regulierung der Kreditvergabe von Banken eingeführt worden, die in der Fachwelt als Basel II- und Basel III-Bestimmungen bezeichnet werden.„Basel II“ und „Basel III“ haben die Mindestkapitalanforderungen an Darlehensnehmer deutlich erhöht, um das internationale Bankensystem krisensicherer zu machen. Was aus Sicht der Finanzpolitiker Sinn macht, tut es aus der Perspektive der Wirtschaftspolitiker nicht. Durch das Drehen an der Regulationsschraube bekommen viele Unternehmen immer seltener die Investitionskredite, die sie dringend brauchen. Gerade für Immobilienentwickler und Bauträger wurden die Fremdfinanzierungsmöglichkeiten durch deutlich höhere Eigenkapitalvorgaben erschwert. Weil Baugesellschaften meist an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten, haben sie einen hohen Eigenkapitalbedarf. Trotzdem müssen sie bei Projektfinanzierungen extrem hohe Eigenkapitalquoten erfüllen.

Aus diesem Grund wird die Versorgung mit Mezzanine-Kapital für Bauträger immer wichtiger. Mezzanine-Darlehen schließen die klaffende Lücke zwischen Bankdarlehen (Fremdkapital) und Eigenkapital. Sie sind für Projektgesellschaften und Bauträger eine Art Eigenkapitalsubstitut, das als zusätzliches Eigenkapital die Bonität des Kreditnehmers bei einer Bank-Kreditvergabe erhöht oder ohne Bankkredit direkt der Finanzierung eines Immobilienprojektes dient. Die Bereitsteller solchen Kapitals können mit hohen Zinsen rechnen.

Dieses Mezzanine-Kapital wird Immobilienentwicklern und Bauträgern beispielsweise von der Exporo AG über ihre gleichnamige Crowdinvesting-Plattform angeboten. Der 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke initiierte Online-Marktplatz vermittelt renditestarke Immobilieninvestments an Kleininvestoren. Auf der innovativen Plattform können Anleger bereits ab 500 Euro einfach und direkt in professionelle Bauprojekte („Exporo Finanzierung“) oder ab 1.000 Euro in vermietete Bestandsimmobilien („Exporo Bestand“) investieren. Den Geldgebern winken dabei Zinsen und Mietausschüttungen in Höhe von bis zu sechs Prozent pro Jahr. Bislang konnten so 174 Immobilienprojekte finanziert und dafür mehr als 324 Millionen Euro Investitionskapital eingeworben werden. Mehr als 99 Millionen Euro sollen schon an die Investoren zurückgezahlt worden sein.Exporo-Vorstandschef Simon Brunke ist von seinem Geschäftsmodell zutiefst überzeugt: „In den nächsten Jahren wird Crowdinvesting weiter an Popularität gewinnen – diese Entwicklung ist in vielen europäischen Ländern zu beobachten. Und auch in Deutschland wird Crowdinvesting vermutlich ein starkes Wachstum erleben, denn in Zeiten niedriger Zinsen sind viele Anleger auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten mit attraktiven Renditen.“

Im Laufe der Jahre hat die Exporo AG ein großes Netzwerk renommierter Partner aufgebaut, die den Sachverstand verschiedener Sparten des Immobilienmarktes bündeln. Vom Treuhänder über den Sachverständigen bis hin zum Projektentwickler und Bauträger sind alle Akteure der Immobilienwirtschaft dabei. Auf der Plattform sammelt man das Kapital dieser Privatinvestoren, die dort kinderleicht online investieren können, und übernimmt die gesamte Betreuung der Geldgeber. Die Immobilienvorhaben von in puncto Finanzkraft und Seriosität geprüften Projektgesellschaften nimmt Exporo ins Crowdinvesting-Portfolio auf und gibt für sie eine Platzierungsgarantie. Zum strengen Auswahlverfahren sagt Brunke: „An Bewerbungen von Projektentwicklern mangelt es nicht. Nach unserem internen Auswahlprozess bleiben allerdings nur drei bis fünf Prozent der angefragten Projekte übrig. Nur die besten, sichersten und seriösesten kommen in unser Angebot. Die Due Diligence hat dabei einen sehr hohen Stellenwert, die grundsätzlich die gleichen Datenpunkte prüft wie eine Fremdkapital-finanzierende Bank. Bei Exporo arbeitet ein Team von über 100 Mitarbeitern, darunter über 30 erfahrene Immobilienexperten, die jedes einzelne Projekt auf Herz und Nieren prüfen.“ Über einen Treuhänder werden die Gelder dann ohne Verzögerung zum vertraglich zugesicherten Termin ausgezahlt. Am geplanten Laufzeitende wird das Darlehen plus Zinsen über den Treuhänder wieder an die Privatinvestoren zurückgezahlt.

Diese moderne Form der Mezzanine- und Fremdkapitalfinanzierung umfasst ein Finanzierungsvolumen von 500.000 bis 10 Millionen Euro. Die Prüfung erfolgt innerhalb einer Woche, und eine Auszahlung des Mezzanine-Kapitals ist schon innerhalb von zwei Wochen möglich. Die Laufzeiten werden flexibel gestaltet und frühzeitige Rückzahlungen ermöglicht. Außerdem sichert das FinTech eine hohe Marketing-Reichweite für die Projekte zu. Die von Exporo vermittelten Immobiliendarlehen ergänzen in nachhaltiger Weise die Eigenkapitalbasis von Immobilienentwicklern und verschaffen ihnen damit mehr unternehmerische Beinfreiheit. Um Ausfallrisiken zu reduzieren, wird von ihnen ein fortgeschrittener Projektstand verlangt. Das Grundstück sollte also bereits gekauft sein, eine Baugenehmigung vorliegen, ein überzeugender Rückzahlungsplan existieren und ein „Globalverkauf“ oder mindestens ein Teilverkauf in Aussicht sein. Die Darlehen haben den Charakter von Nachrangdarlehen. Im Insolvenzfall des Projektträgers werden die Ansprüche der Anleger somit erst nachrangig bedient. Bei der Rückzahlung dieser Darlehen werden zunächst Gläubiger wie Banken berücksichtigt und erst dann die Investoren. Ihre Ansprüche müssen im Falle einer Insolvenz aber vor denen der Eigentümer befriedigt werden.

Für wert- und damit renditesteigernde Modernisierungsmaßnahmen kauft die Exporo AG auch selbst Immobilien in Deutschland und Österreich. Das Ankaufsvolumen für Gebäude in Groß- und Mittelstädten liegt zwischen fünf und 20 Millionen Euro. Anvisiert werden Wohnimmobilien, Büro- und Mischobjekte, Mikroapartments, Bestandsobjekte, Neubauten, die in spätestens sechs Monaten bezugsfertig sind, sowie Cashflow generierende Objekte mit geringem Leerstand. Teileigentum ist unerwünscht. Sind diese Objektmerkmale erfüllt, wird ein schneller und sicherer Ankauf durch kurze Entscheidungswege und eine interne Vorfinanzierung des Kaufpreises garantiert – und das unabhängig vom Funding-Prozess. Ansprechpartner bei allen Fragen des Immobilienankaufs sind Oliver Rolle für die Region Nord und Torsten Eickhorst für die Region Süd. Zu den bereits von Exporo aufgekauften Objekten gehören zum Beispiel die „Villa Berlin“, die „Kita Winterhude“ und das „Institut Mannheim“.

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 Februar 2019 01:14
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