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Frankfurt am Main – Der bekannte US-Ökonom Kenneth Rogoff, einst Chefvolkswirt des IWF, setzt sich leidenschaftlich für eine Abschaffung von Banknoten mit hohen Nennwerten ein – angeblich, um Kriminellen einen Strich durch ihre krummen Geschäfte zu machen und Steuerhinterziehung zu erschweren. Ähnlich wie der Harvard-Professor argumentiert auch der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger, der zudem der Ansicht ist, dass Bargeld den Zahlungsverkehr „ungemein“ erschwere. Dies lasse sich bereits an der verlorenen Zeit festmachen, „wenn Leute vor Ihnen an der Ladenkasse nach Kleingeld suchen und die Kassiererin nach Wechselgeld“, so der Würzburger Volkswirtschaftsprofessor und sogenannte Wirtschaftsweise.

Redaktion