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Erfolgreicher Unternehmer und Fahrer

Alfred J. Kremer (DF Deutsche Finance) und die Kremer Racing AG

Mittwoch, 17 Juni 2015 19:30 geschrieben von 
Freddy Kremer - Gründer und Teamchef von Kremer Racing Freddy Kremer - Gründer und Teamchef von Kremer Racing Quelle: Kremer Racing AG

München – Branchenkenner wissen, dass der Vertriebsvorstand der DF Deutschen Finance Group, Alfred J. Kremer, auch im Motorsport mitmischt. Dort ist der ausgewiesene Vertriebsprofi aus Berg am Starnberger See unter seinem Spitznamen Freddy bekannt und leitet mit der Kremer Racing AG einen Rennstall, der sich momentan bei der Blancpain Endurance Series zu behaupten versucht. Kremer ist jedoch nicht nur Rennsportunternehmer, sondern auch Fahrer.

Bereits mit 16 Jahren fuhr der 1961 im oberfränkischen Stadtsteinach geborene Speedfreak Rallyes auf VW Golf GTI und Opel Ascona, 1992 und 1993 fuhr er in der Formel 3 sowie Formel Renault mit und seit 2001 sitzt er hinter dem Lenkrad eines Ferrari-Tourenwagens, mit dem er 2005 bei der Ferrari Challenge Europameister in der Profiklasse wurde neben vielen anderen Titeln 2012 auch die Europameisterschaft in der Privatfahrerwertung der Rennserie International GT Open gewann. Freddy Kremer ist ein Siegertyp, der sicherlich auch wegen dieses Rufes im letzten Jahr von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer zur DF Deutsche Finance geholt wurde.

Die im schweizerischen Chur ansässige Kremer Racing AG will eine langfristige Verbindung von professionellem Motorsport zu professionellem Business herstellen. Kremer Racing kooperiert nicht nur mit Kessel Racing, dem weltweit größten privaten Ferrari-Rennteam aus Lugano, sondern verfügt über ein weitverzweigtes Netzwerk von Sponsoren und Partnern, denen eine exklusive und effektive Businessplattform geboten wird. Im Rahmen der International GT Open, der deutschen ADAC GT Masters Serie und nun auch der Blancpain Endurance Series, die noch bis zum 20. September läuft und auf RTL NITRO übertragen wird, entfaltet Kremers Unternehmen vielfältige Aktivitäten rund um den Rennsport und kann seinen Partnern dabei auch Eindrücke gewähren, die sonst nur den Fahrern, Mechanikern und Ingenieuren vorbehalten sind. Gemeinsam mit seinem Team Manager Florian Ehrenberg fährt der Vollprofi aus Berg am Starnberger See schon seit vielen Jahren auf der Erfolgsstraße.

Neben den unternehmerischen Erfolgen erlebte Kremer auch zahlreiche sportliche Höhepunkte: 2007, zwei Jahre nach seinem Titelgewinn bei der Ferrari Challenge, fuhr er mit wechselnden Partnern in der FIA-GT3 Europameisterschaft und in der damals neu geschaffenen ADAC GT Masters Serie mit. Ab 2008 konzentrierte sich das Team zunächst auf die einzige deutsche Sportwagen-Serie, was Kremer 2009 den dritten Platz in der Privatfahrerwertung einbrachte. 2010 war der passionierte Rennsportler mit einem Ferrari F430 Scuderia beim ADAC GT Masters am Start. Neben ihm lenkte auch Johannes Stuck, Sohn von Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck, einen solchen Boliden. Nach dem Einstieg bei der GT International Open konnte Kremer 2011 zunächst den dritten Platz in Monza holen, um ein Jahr später den Titel nach Hause zu bringen.

Nicht nur als Fahrer, sondern auch als Unternehmer konzentriert sich Alfred J. Kremer mit seiner Kremer Racing AG auf die kleineren europaweiten Rennserien, weil diese insbesondere für mittelständische Unternehmen attraktive Werbe- und Marketingplattformen darstellen. Um bei der Formel 1 als Werbepartner einzusteigen, muss man schon ein Großkonzern wie Shell, die Santander-Bank oder UPS sein. Firmen können die Motorsportevents mit Kremer Racing auf verschiedene Weise nutzen: Man kann seine Kunden oder Mitarbeiter zu einem VIP-Wochenende einladen, Werbeflächen auf den Trucks und Rennfahrzeugen nutzen, die eigenen Produkte vor Ort vorstellen oder sich an einer Veranstaltung an der Rennstrecke beteiligen.

Daneben bietet die Kremer Racing AG auch Specials wie Management- und Teambuilding-Seminare, Events mit Kombinationen von Business, Motorsport und weiteren Sportarten wie „Motorsport meets Golf“, Charity-Veranstaltungen oder Messeauftritte mit Rennfahrern und einem aktuellen Ferrari 458 Italia GT3 an. Mit Kremer Racing TV steht dem Unternehmen schließlich auch ein professionelles Filmteam zur Seite, das spannende Szenen auf der Rennstrecke ebenso einfängt wie das ganze Drumherum. Die motorsporterfahrene Crew begleitet Kremer Racing durch ganz Europa und entwickelt nicht nur Eigenproduktionen, sondern auch Imagefilme für Sponsoren und Geschäftspartner.

Mit seinem Engagement im Rennsport unterstreicht Alfred J. Kremer alias Freddy Kremer einmal mehr sein Image als Macher und Erfolgsmensch. Wie bei der DF Deutschen Finance Group zeichnet sich sein Handeln bei der Kremer Racing AG vor allem durch intensives Networking und Kontaktpflege aus. Der Erfolg des umtriebigen Motorsport- und Finanzfachmanns ruft natürlich auch Neider auf den Plan, die nichts unversucht lassen, um ihn aus dem Rennen zu werfen. Dass es Alfred J. Kremer ihnen nicht mit gleicher Münze heimzahlt, zeugt von seinem fairen Sportsgeist, den man auch zu sehen bekommt, wenn er mit einem Boliden auf der Strecke unterwegs ist.

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Stephan Weber

Stephan Weber (Jahrgang 1988) ist Herausgeber der WINZERIN VOM RHEIN und lebt in Heidelberg.

Er ist politisch engagiert und beobachtet das Zeitgeschehen vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Webseite: www.winzerin-vom-rhein.de/show/author/46-stephan-weber.html
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