winzerin-vom-rhein.de

Publiziert in Unternehmen

Breitet sich Unternehmung sehr effektiv aus?

DGbAV und DG-Gruppe: Josef Bader berät umfassend zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV)

Samstag, 20 April 2019 22:35 geschrieben von  Bernd Kaus
Josef Bader ist Vorstand der DG-Gruppe AG Josef Bader ist Vorstand der DG-Gruppe AG Quelle: privat

Wemding – Vielen Arbeitnehmern in Deutschland ist klar, dass sie von der gesetzlichen Rente allein den Lebensunterhalt im Alter kaum bestreiten können. Deshalb ist private Vorsorge nötiger denn je. Auch der sozial verantwortungsbewusste Arbeitgeber kann helfen – mit einer Betriebsrente. Sie ist die älteste Zusatzversorgung im Alter. Nach Angaben der Bundesregierung bezogen im Jahr 2017 etwa 30 Prozent aller derzeitigen Rentner neben ihrer gesetzlichen Rente eine Betriebsrente. Unter den Beschäftigten sorgen sogar rund 57 Prozent betrieblich vor. „Die Betriebsrente ist eine anerkannte Sozialleistung. Für die Gewerkschaften bleibt die Betriebsrente das Mittel der Wahl der zusätzlichen Altersvorsorge, weil sie die Arbeitgeber einbezieht“, lobte Jörg Hofmann. Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) stellte klar: „Denn mit betrieblicher Altersvorsorge ist nicht gemeint: Der Arbeitgeber organisiert und der Arbeitnehmer zahlt. In Tausenden Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie haben seit Jahrzehnten Arbeitgeber und Betriebsräte tragfähige Betriebsrentensysteme vereinbart.“

Die Gewerkschaften halten große Stücke auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Darunter werden alle finanziellen Leistungen verstanden, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer zu dessen Altersversorgung, aber auch zur Versorgung von Hinterbliebenen im Todesfall und zur Invaliditätsversorgung gewährt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erläutert: „Von betrieblicher Altersversorgung spricht man, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Rentenzahlung verspricht. Grundsätzlich ist damit eine Altersrente, also eine monatliche Zahlung zusätzlich zur gesetzlichen Rente gemeint. Die Finanzierung kann auf unterschiedliche Art erfolgen: Der Arbeitgeber macht Rückstellungen in der Bilanz, die dann später zur Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung genutzt werden. Möglich ist aber auch, dass der Arbeitgeber bestimmte Beträge an eine sogenannte Unterstützungsklasse, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds zahlt oder dass er für seine Mitarbeiter eine Direktversicherung abschließt.“

Derzeit gibt es also fünf Durchführungswege der bAV: die Direktzusage des Unternehmens an den Beschäftigten, die Unterstützungskasse, die Direktversicherung, die Pensionskasse und den Pensionsfonds. Über welchen Weg die bAV konkret erfolgt, entscheidet der Arbeitgeber.

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf eine bAV durch Entgeltumwandlung, die neben einer Zusatzrente auch Steuer- und Sozialversicherungsvorteile bringt. Die Entgeltumwandlung beruht auf einer Vereinbarung zwischen dem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber, dass ein bestimmter Teil der Bruttobezüge des Beschäftigten in eine wertgleiche Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung umgewandelt wird. Das bedeutet, dass dieser Teil der Bruttobezüge als Beitrag in eine bAV eingezahlt wird. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nannte im Oktober vergangenen Jahres Beispiele: „Wird die betriebliche Altersvorsorge bereits über eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds abgewickelt, sollen diese Wege auch für die Entgeltumwandlung genutzt werden können. Existieren weder Pensionskasse noch Pensionsfonds, muss der Arbeitgeber seinen Beschäftigten mindestens eine Betriebsrente in Form einer sogenannten Direktversicherung anbieten.“ Die Unterschiede der betrieblichen Altersversorgungsmodelle sind nicht nur arbeitsrechtlicher, sondern auch betriebswirtschaftlicher und steuerrechtlicher Natur. In diesem bAV-Dickicht ist es für Arbeitgeber- und -nehmer nicht immer leicht, den notwendigen Überblick zu behalten.

Hier kommt die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV) von Josef Bader ins Spiel. Sie betrachtet sich als unabhängiges Kompetenzzentrum für alle Fragen der betrieblichen Altersabsicherung und liefert den an betrieblichen Versorgungssystemen Beteiligten nützliche Informationen. Konkret werden Unternehmenschefs, Beschäftigte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte, Makler und Finanzdienstleister mit kostenlosen Informationsmaterialien versorgt, die zur Auswahl des richtigen Durchführungsweges befähigen und die Implementierung der bAV vereinfachen. In der Eigendarstellung heißt es: „Die DGbAV unterstützt Unternehmen, deren steuerliche Berater und Mitarbeiter bei der Einführung und der Handhabung der bAV. Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“ Mit anderen Worten: Die DGbAV berät bei der effizienten Einführung der Entgeltumwandlung, der Schulung von Mitarbeitern, der Überprüfung von Pensionszusagen und der liquiditätsschonenden Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen. Außerdem werden die bAV-Regelungen auf ihre Übereinstimmung mit EU-Richtlinien, internationaler Rechnungslegung, nationalen Gesetzesänderungen sowie neuen Verwaltungsanweisungen abgeklopft.

Hinter diesem umfassenden Beratungsangebot steht der Betriebsrenten-Profi Josef Bader, der auch Gründer und Chef der DG-Gruppe AG ist. Zu diesem Unternehmensverbund gehören die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO), die Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE), die DG-Akademie GmbH und die schon genannte Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV). Die Aktien der DG-Gruppe AG sind seit dem Jahr 2015 im Freiverkehr der Hamburger Börse gelistet. Sowohl die DGbAV als auch die DG-Gruppe AG sind in Wemding im schwäbischen Landkreis Donau-Ries beheimatet. „Wir kooperieren derzeit mit mehreren großen Banken. Gerade erst haben wir einen Abschluss mit einem Verband in trockene Tücher gebracht, der rund 10.000 Unternehmen als Verbandsmitglieder hat. Das sind einfach unheimlich große Perspektiven“, verriet Bader als Mehrheitsaktionär der DG-Gruppe Ende letzten Jahres.

Das Recht der Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung ist dem „Tarifvorrang“ untergeordnet, das heißt, Gewerkschaftsmitglieder oder Beschäftigte, für die ein allgemein verbindlicher Tarifvertrag gilt, können ihren Tariflohn nur dann umwandeln, wenn der Tarifvertrag das ausdrücklich vorsieht. Dadurch sollen Betriebe von Einzelvereinbarungen entlastet und die bAV für ganze Branchen gebündelt werden. Wenn im Tarifvertrag nichts anderes vereinbart wurde, ist der Arbeitgeber in allen Fällen der Entgeltumwandlung verpflichtet, die ersparten Sozialversicherungsbeiträge in pauschalierter Form (15 Prozent) an die Beschäftigten beziehungsweise die Versorgungseinrichtungen weiterzuleiten. Diese Regelung gilt ab dem 1. Januar 2019 für künftige und ab 2022 für in der Vergangenheit abgeschlossene Entgeltumwandlungsvereinbarungen. Auch zu allen damit verbundenen Fragen verspricht die DG-Gruppe von Josef Bader schnelle und kompetente Antworten.

Artikel bewerten
(3 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten

Redaktion