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Immobilieninvestments als wesentlicher Bestandteil der privaten Altersvorsorge

Exporo AG: Björn Maronde kommt mit digitalen Immobilieninvestments Sicherheitsbedürfnis der Anleger entgegen

Dienstag, 30 April 2019 01:44 geschrieben von 
Exporo AG: Björn Maronde kommt mit digitalen Immobilieninvestments Sicherheitsbedürfnis der Anleger entgegen Quelle: Screenshot vom 30.04.2019 | https://exporo.de

Hamburg – Die Deutschen sorgen sich um ihren Lebensstandard im Alter und scheuen nach wie vor riskante Anlageformen. Investitionen in Immobilien als „Betongold“ erfreuen sich deshalb ungebrochener Beliebtheit. Die Immobilienbranche hat in den letzten Jahren durch die Digitalisierung der Finanzierung einen beträchtlichen Innovationsschub erlebt. Eine tragende Rolle spielen dabei Crowdinvesting-Plattformen wie Exporo. Abgeleitet aus den englischen Wörtern für „Menschenmenge“ und „Investieren“ versteht man darunter das Zusammenwirken von Kleinanlegern, die ihre Finanzkraft bündeln, um sich den Immobilienmarkt zu erschließen. Die von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke Ende 2014 gegründete Exporo AG hat inzwischen 190 Immobilienprojekte erfolgreich mitfinanziert und dafür 388 Millionen Euro Kapital vermittelt. Rund 127 Millionen Euro sollen schon an die Anleger zurückgezahlt worden sein, Teilbeträge auch früher als vertraglich vereinbart.

Diese Zahlen sprechen für die Attraktivität der von Exporo vermittelten Investments. Auf dem Online-Marktplatz präsentieren sich für seriös befundene Projektgesellschaften mit ihren Immobilienplänen. Anstatt ihren Kapitalbedarf durch Bankkredite zu decken, werben die Projektträger das benötigte Geld lieber direkt bei Privatinvestoren ein, denen bei kurzen Laufzeiten sehr ordentliche Renditen gezahlt werden. In der Art einer digitalen Vermittlungsagentur werden diese Geldgeber und Geldnehmer im beiderseitigen Interesse zusammengebracht. Bei Exporo kann man sich schon mit Beträgen ab 500 Euro ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen. Vorstand Simon Brunke kommentiert das so: „Bisher haben nur institutionelle Investoren und solche mit viel Geld, Zeit und Fachwissen an Immobilien verdient. Jetzt haben auch Kleinanleger die Chance.“

Um die Immobilienangebote der Projektentwickler noch nachfrageorientierter gestalten zu können, betreibt die Exporo AG mit großem Aufwand Marktforschung. Wie deren Ergebnisse dann für die Marktexpansion genutzt werden, entscheidet Dr. Björn Maronde. Im Exporo-Vorstand ist der Jurist und frühere Unternehmensberater für die Bereiche Marketing, Vertrieb und IT zuständig. Eine von Exporo in Auftrag gegebene Umfrage ergab, dass immer mehr Deutsche dem staatlichen Rentensystem misstrauen und deshalb privat für das Alter vorsorgen. Neun von zehn Bürgern befürchten demnach, dass ihre staatliche Rente für den Ruhestand nicht ausreicht. Für 86 Prozent der Befragten ist eine selbst genutzte Immobilie die beste Altersabsicherung, weil keine Mietkosten anfallen und eine Immobilie fast immer an Wert gewinnt und notfalls verkauft werden kann. 56 Prozent der Befragten sehen in Immobilien gute Investitionschancen und können sich vorstellen, sich an einem Objekt mit laufenden Mieteinnahmen und erwartbarem Wertzuwachs zu beteiligen. Jede zweite Frau würde regelmäßig 100 bis 1.000 Euro investieren, bei den Männern sind es sogar 61 Prozent.

Im März veröffentlichte das Hamburger FinTech die Ergebnisse einer Online-Umfrage zum Thema „Brexit, China, USA, Zinsen, Börsenschwankungen: Welche Anlagestrategie ist sinnvoll?“ Für die große Mehrheit der 1.000 befragten Bundesbürger ist klar, dass Immobilien eine große Investitionssicherheit bieten und den Anlegern Unabhängigkeit von weltpolitischen Konflikten und Börsenschwankungen garantieren. Exporo resümierte: „Die drohenden politischen Konflikte zwischen China und den USA bereiten den Deutschen Sorgen. Das spiegelt sich auch im Anlageverhalten wider. Um sich vor negativen Auswirkungen zu schützen, vertrauen 71 Prozent der Befragten auf Immobilien. Immobilienbesitz gibt ihnen Sicherheit in weltweit unruhigen Zeiten. Durch die eigene Immobilie fühlen sich sogar 75 Prozent aller Bundesbürger unabhängiger von den negativen Folgen möglicher Handelskriege und dem Brexit.“ 55 Prozent der Deutschen haben Angst, dass börsennotierte Anlagewerte in die Verlustzone rutschen und sie Geld verlieren. 45 Prozent bereitet die Volatilität der Finanzmärkte hingegen keine Sorge. Bei Annahme einer weiteren Konjunkturabkühlung, die natürlich auf die Börsenkurse durchschlagen würde, halten 75 Prozent der Umfrageteilnehmer Immobilien für eine stabile Anlage. Insbesondere Investitionen in Bestandsimmobilien werden dem Aktienerwerb vorgezogen. „Knapp jeder Siebte vertraut der Anlage in Bestandsimmobilien, da diese langfristig höhere Renditen erwirtschaften und weniger Wertschwankungen als Aktien unterworfen sind“, erklärte die Presseabteilung der Hamburger Immobilien-Plattform.

Die Crowdinvesting-Vermittler reagieren auf die hohe Immobilien-Wertschätzung, indem sie mit „Exporo Bestand“ und „Exporo Finanzierung“ zwei unterschiedliche Anlagemodelle anbieten. Beim ersten beteiligt man sich mit einer überschaubaren Anlagesumme ab 1.000 Euro eigentümergleich an ertragreichen Bestandsimmobilien und profitiert von Mietüberschüssen und Wertsteigerungen. Zugesagt wird eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent. Anleger werden hierbei zu digitalen Miteigentümern, ohne sich selbst um die Entwicklung, Vermietung und Instandhaltung der Immobilie kümmern zu müssen. Sie sind übrigens auch nicht fest an das Anlageobjekt gebunden, denn sie können ihre Miteigentumsanteile auf dem Exporo-eigenen Handelsplatz jederzeit wieder veräußern. Den Angebotspreis legt jeder Anleger ganz persönlich fest. Für die Angebotsvermittlung fallen beim Verkäufer geringe Gebühren an, für den Käufer der privat angebotenen Anteile ist alles gebührenfrei. Beim zweiten Modell „Exporo Finanzierung“ investiert man in Neuprojekte erfolgreicher Immobilienentwickler und verdient kurzfristig am Projekterlös. In diese Immobilieninvestments mit einer Laufzeit von 12 bis 36 Monaten kann man bereits ab 500 Euro einsteigen und mit einer endfälligen Jahresverzinsung von vier bis sechs Prozent rechnen.

Mit ihrem Motto „Einfach und direkt in Immobilien investieren“ ist die Exporo AG zu Deutschlands führender Plattform für digitale Immobilienanlagen geworden. Das Unternehmen mit Sitz in der Hamburger HafenCity beschäftigt inzwischen über 120 Mitarbeiter, darunter 30 ausgewiesene Immobilienexperten. Die Erfolgsgeschichte begann am 11. Dezember 2014 mit dem Projekt „Feldbrunnenstraße“, für das innerhalb von nur drei Monaten online mehr als 2,1 Millionen Euro von Privatanlegern eingesammelt werden konnten. Im letzten Jahr haben Simon Brunke und Björn Maronde die Vorteile der Digitalvermittlung auf den Sektor der Bestandsimmobilien übertragen, um Investoren eine Flucht aus der Niedrigzinswüste zu ermöglichen. Inzwischen bietet man professionellen und institutionellen Anlegern auch „spannende Investitionsmöglichkeiten für Co-Investments und Private-Placements“.

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Redaktion