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Publiziert in Unternehmen

DG-Gruppe AG betreut in Deutschland derzeit rund 2.500 Unternehmen

Josef Bader (DG-Gruppe) wirbt für Mitarbeiterbindung durch betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Mittwoch, 20 März 2019 00:38 geschrieben von  Dirk Scheider
DG-Vorstand Josef Bader und Wolfgang Bosbach DG-Vorstand Josef Bader und Wolfgang Bosbach Quelle: WINZERIN VOM RHEIN

Wemding – Josef Bader gilt als alter Hase bei allen Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und ist als Experte für die bAV-Durchführungswege Pensionskasse, Pensionsfonds, Pensionszusage, Direktversicherung und Unterstützungskasse auch ein gefragter Vortragsredner.

Zu Jahresbeginn beschäftigte sich der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V. (BDS) mit der immer dringlicheren Frage der Mitarbeitergewinnung und -bindung. Wie findet man in Zeiten, in denen Wirtschaftsvertreter und Politiker ständig vom „Fachkräftemangel“ reden, qualifizierte Mitarbeiter? Und wie kann man diese an das eigene Unternehmen binden? Firmenchefs müssen sich Gedanken machen, wie sie für Arbeitnehmer attraktiver werden. Am 15. Januar lud der BDS deshalb zu seiner Jahresauftaktveranstaltung, die um die Frage „Wie bewerbe ich mich bei meinem Arbeitnehmer?“ kreiste. Mit von der Partie war auch Josef Bader von der DG-Gruppe und langjähriger Exklusivpartner des BDS. Die DG-Gruppe AG und die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH sind immer dann gefragt, wenn es um Angebote der betrieblichen Altersvorsorge zur Mitarbeiterfindung und Mitarbeiterbindung geht. Die 2003 gegründete DG-Gruppe AG ist als Finanzdienstleistungs-Holding im Freiverkehr der Hamburger Börse gelistet und bietet im Rahmen der bAV ein besonderes System der Vergütungsoptimierung an. In der unternehmenseigenen DG-Akademie werden kompetente Berater für die betriebliche Altersvorsorge ausgebildet und zertifiziert. Für den weitergehenden Beratungsbedarf von Arbeitgebern wurde extra eine DG-Clearingstelle eingerichtet.

Am BDS-Jahresauftakt in der Münchner Event-Location „Schloss“ nahmen mehrere Hundert Wirtschaftsvertreter teil. Als Höhepunkt galt der Vortrag des langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach zum Thema „Selbstständigkeit im Wandel? Was der Mittelstand jetzt braucht“. Ganz praktischen Wert für die Versammelten hatten Fachvorträge wie die Rede von Josef Bader. Der Vorstandschef der im bayerischen Wemding beheimateten DG-Gruppe AG erläuterte das Wesen der Entgeltoptimierung und die sich daraus ergebenden Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Anschaulich erklärte er, wie eine moderne Vergütungsgestaltung zur weitgehend kosten- und aufwandsneutralen Implementierung von betrieblichen Sozialleistungen führt und damit erheblich zur Mitarbeitermotivation und Unternehmensidentifikation beiträgt. Der Referent war zufrieden: „Der BDS-Jahresauftakt war definitiv eine gelungene Veranstaltung. Die teilnehmenden Unternehmer konnten viel wertvollen Input mitnehmen und können sich jetzt zielgerichtet um die Mitarbeiterfindung und -bindung kümmern. Wir als DG-Gruppe freuen uns natürlich besonders, sie als Exklusivpartner dabei zu unterstützen.“

Bader ist auch Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE) sowie der Deutschen Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV), die sich auf die Bereitstellung kostenfreier Informationsmaterialien zu allen Aspekten der betrieblichen Altersversorgung spezialisiert hat. Über die eigene Tätigkeit heißt es: „Die DGbAV unterstützt Unternehmen, deren steuerliche Berater und Mitarbeiter bei der Einführung und der Handhabung der bAV. Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“ Neben der Überprüfung der betrieblichen Versorgungssysteme im Hinblick auf EU-Vorgaben und nationale Gesetzesänderungen übernimmt der Finanzdienstleister die zeitsparende Einführung der Entgeltumwandlung, die Unterrichtung der Mitarbeiter, die Überprüfung von Pensionszusagen und die liquiditätsschonende Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen.

Die Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung als zentrales Instrument zur Mitarbeiterbindung ist durch mehrere Studien belegt. Laut der regelmäßig von Willis Towers Watson durchgeführten „Global Benefits Attitudes Survey (GBAS), einer repräsentativen Befragung zur bAV aus Mitarbeitersicht, werden Zusatzleistungen zur Altersvorsorge für die Beschäftigten immer wichtiger. Für die aktuelle Studie wurden weltweit rund 30.000 Mitarbeiter befragt, davon etwa 2.000 in Deutschland. Demnach wünschen sich fast drei Viertel, dass ihre Arbeitgeber eine aktive Rolle bei der Bereitstellung eines passenden bAV-Angebotes spielen. Die GBAS hat ermittelt, dass 72 Prozent der Arbeitnehmer mit einer bedarfsgerechten bAV bis zur Rente bei ihrem Arbeitgeber bleiben wollen – bei einer nicht-bedarfsgerechten Lösung sind es nur 48 Prozent. Rund 77 Prozent der Beschäftigten mit einer passgenauen bAV würden ihren Arbeitgeber weiterempfehlen – ohne individuelle Vorsorgelösung lediglich 51 Prozent. Fast die Hälfte der befragten Arbeitnehmer ist bereit, auf einen Teil ihres Einkommens zugunsten einer höheren Betriebsrente zu verzichten. Josef Bader, Gründer und Chef der DG-Gruppe, betont: „Ein Arbeitnehmer, der 100 Euro in eine betriebliche Altersvorsorge investiert, bringt dafür ja immer nur 50 Euro selbst auf, also die Hälfte. Zeigen Sie mir mal eine andere Sparform, wo sie 20 Euro anlegen und 40 Euro investiert werden.“ Deshalb gebe es für Beschäftigte kaum ein besseres Instrument, um sich vor Altersarmut zu schützen.

Das ist auch den Firmen bewusst, wie der von Willis Towers Watson unter 200 Unternehmen ab 500 Mitarbeitern repräsentativ durchgeführte „Deutsche bAV-Index“ des Jahres 2018 zeigt. Immer mehr Unternehmen gaben an, ihre bAV-Angebote auszubauen und ihren Beschäftigten diesbezügliche Wahlfreiheit einzuräumen. Fast die Hälfte der Arbeitnehmer empfindet die Materie aber als zu komplex und wünscht sich mehr Informationen. Arbeitgeber sind deshalb gut beraten, schnell verständliche Informationsangebote zu unterbreiten.Hier kommt Betriebsrenten-Profi Bader ins Spiel, dessen DG-Gruppe nach eigenem Bekunden rund 2.500 Unternehmen und ihre Mitarbeiter berät: „Wir führen grundsätzlich Gespräche auf Geschäftsführerebene und analysieren erst einmal, was in dem jeweiligen Unternehmen bisher im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge angegangen wurde. Wenn wir dann sehen, was dieses Unternehmen tatsächlich alles anzubieten hat, geht es im nächsten Schritt darum, alles zu modifizieren und zu optimieren. Danach kommt die Belegschaftsberatung. Das bedeutet, dass wir das erarbeitete Modell den Beschäftigten durch Einzelberatungen näherbringen.“

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Redaktion