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Jürgen Wagentrotz will an den regulierten Markt

Kurswechsel bei der OGI AG durch Beratung von Dr. Michele Sciurba?

Donnerstag, 06 August 2015 14:38 geschrieben von 
Logo der Oil & Gas Invest AG Logo der Oil & Gas Invest AG Quelle: ogi.ag

Frankfurt am Main – Der Unternehmensberater Dr. Michele Sciurba ist ein vielseitig interessierter Mann. Der gebürtige Italiener studierte Philosophie in Frankfurt und Rom, war später Dozent für Industrie- und Betriebspolitik am European Industrial Relations Observatory (EIRO) und arbeitet seit 1999 er als strategischer Berater für Cross-Border-Transaktionen im Energiesektor. Außerdem berät er verschiedene Regierungsorganisationen bei ökonomischen Entwicklungsfragen, engagiert sich in verschiedenen NGOs für Menschenrechte und gründete 2010 die Kunstgalerie Art Virus Ltd. in Frankfurt am Main. Zudem gehört er dem Verlagsteam der Edition Faust in der Faust Kultur GmbH an.

Mit dem Rohstoffexperten Jürgen Wagentrotz, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der Oil & Gas Invest AG (OGI AG), verbindet Sciurba nicht nur eine über Jahre gewachsene Männerfreundschaft, sondern auch eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung. Die OGI AG erschließt und fördert im Süden der USA Erdöl und Erdgas, um die begehrten Rohstoffe an die verarbeitende Industrie weiterzuverkaufen. Sciurba berät das Unternehmen bei seinen strategischen Entscheidungen und berücksichtigt dabei Nachhaltigkeits- und Umweltgesichtspunkte gleichrangig mit sozialen und wirtschaftlichen Erwägungen.

Derzeit sucht die OGI AG in Alabama, Kentucky Tennessee und Mississippi nach Öl und Gas und sammelt dafür Gelder von Anlegern ein, die ab einer Investitionssumme von 1.000 per Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt in das Geschäft einsteigen können. Die Schweizer Firma White Falcon Petroleum Technologies AG aus Zug, die in Branchenkreisen als einer der Weltmarktführer im Bereich Entdeckung, Messung und Erschließung von Erdöl bekannt ist, hat festgestellt, dass die potenziellen Lagerstätten des Erdöls in Mississippi, vor allem im südlichen Teil des Projektgebiets, in großen Mengen vorhanden sind. Bei der finalen Überprüfung wurden mit hochmodernen Soundings Erdölvorkommen von rund 120 Millionen Barrel bestätigt, was einem Marktwert von rund sechs Milliarden Euro entspricht.

Ursprünglich wollte Jürgen Wagentrotz mit seinem nicht unbeträchtlichen persönlichen Vermögen (man spricht von rund 100 Millionen Euro) für eventuelle Ausfallrisiken haften. Diese Garantie stellte nach Ansicht der BaFin jedoch ein sogenanntes erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft dar. In konstruktiven Gesprächen mit der Finanzdienstleistungsaufsicht konnte die Kuh allerdings vom Eis gebracht werden: Das Unternehmen erstattete bislang gezeichnetes Kapital in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro zuzüglich Zinsen an die Anleger zurück und setzte parallel dazu einen neuen Darlehensvertrag auf – nun allerdings ohne die bislang gewährte Rückzahlungsgarantie. „Wir haben der Finanzdienstleistungsaufsicht diesen Vertrag zur Prüfung zugeleitet. Es hat keine Beanstandungen gegeben“, zeigte sich der Jurist und OGI-Prokurist Percy Meiser nach Abschluss der Verhandlungen zufrieden.

Die Zeichnung der Beteiligungen ist noch bis zum 1. September 2015 möglich. Unabhängig davon trifft die OGI AG derzeit Vorbereitungen, das Unternehmen an den regulierten Markt zu bringen. „Wir bewegen uns in einem Marktumfeld, in dem neben der Rendite die langfristige Sicherheit des Investments eine zunehmend größere Rolle spielt“, so Meiser. „Dem wollen wir Rechnung tragen, indem wir künftig Inhaberschuldverschreibungen herausgeben.“

Mit ihrem neuen Modell konnte die OGI AG Kritikern wie der „Finanztest“-Redaktion oder der „Wirtschaftswoche“ den Wind aus den Segeln nehmen. Vieles spricht dafür, dass Dr. Michele Sciurba mit seiner Beratung entscheidenden Anteil am Strategiewechsel der OGI AG hatte. Da die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mittelfristig noch viele Geldanlagen vernichten und Sparer schleichend enteignen wird, kann die OGI AG mit ihren Öl- und Gas-Investments den Anlegern nun eine sichere, aber renditestarke Alternative bieten.

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Stephan Weber

Stephan Weber (Jahrgang 1988) ist Herausgeber der WINZERIN VOM RHEIN und lebt in Heidelberg.

Er ist politisch engagiert und beobachtet das Zeitgeschehen vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Webseite: www.winzerin-vom-rhein.de/show/author/46-stephan-weber.html
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