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Solarenergie als ganz wichtiges Klimaschutzinstrument

Solaranlagen-Begeisterung: Da profitieren auch die MEP Werke des Konstantin Strasser

Mittwoch, 24 April 2019 22:13 geschrieben von  Sandra Weiss

München – Für mehr Klimaschutz ist fast jeder. Interessant ist die Frage, zu welchen klimafreundlichen Maßnahmen jeder Einzelne tatsächlich bereit ist. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) gibt darauf konkrete Antworten. Demnach sprechen sich fast drei Viertel der Deutschen für eine weitere Solardach-Förderung aus, aber nur jeder Fünfte wäre für den Klimaschutz auch zum Fleischverzicht bereit. Die Demoskopen von Yougov haben ermittelt, dass sich hochgerechnet 50 Millionen Bundesbürger über 18 Jahren dafür aussprechen, dass die Bundesregierung auch zukünftig die Installation neuer Dach-Solaranlagen unterstützt. Von verschiedenen Klimaschutzmaßnahmen ist die Solarenergie mit einer Zustimmungsrate von 71 Prozent das beliebteste Klimaschutzinstrument. Etwa jeder zweite Bürger ist für die weitere Förderung der Windenergie und eine höhere Förderung von Elektroautos. Die Einführung einer Kerosinsteuer auf Inlandsflüge wünschen sich 47 Prozent der Befragten und ein allgemeines Tempolimit 43 Prozent. Aber nur wenige wollen für den Klimaschutz auch auf Fleisch verzichten.

Für Vermieter und Verkäufer von Photovoltaikanlagen wie die MEP Werke GmbH ist diese demoskopisch ermittelte Solaranlagen-Begeisterung ein Fingerzeig für weiteres Umsatzwachstum. Das unterstreicht Carsten Körnig, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, mit Blick auf die gesunkenen Anschaffungskosten für Solaranlagen: „Eine große Mehrheit der Bevölkerung betrachtet die Solarenergie als wirksames und notwendiges Klimaschutzinstrument. Um die Klimaziele zu erreichen, können wir auf keine wirksame Maßnahme verzichten. Ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und höchste Sympathiewerte machen Solaranlagen zu klimapolitisch besonders niedrig hängenden Früchten. Lasst uns diese Früchte jetzt gemeinsam ernten.“ Nach Einschätzung Körnigs muss die deutsche „Sonnenstromernte“ in den nächsten zehn Jahren mindestens verdreifacht werden, um gemeinsam mit anderen erneuerbaren Energien die Klimaziele noch zu erreichen. „Marktbarrieren und Förderdeckel müssen dafür fallen, Ausbauziele für Solardächer und Solarparks kräftig angehoben werden“, so Körnig.

Am Erreichen der Ausbauziele für Solardächer hat die in München ansässige MEP Werke GmbH (My Energy Partner) einen nicht unerheblichen Anteil. Das von Konstantin Strasser gegründete und geführte Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, bislang teure Produkte des Energiesektors über bezahlbare und unkomplizierte Rundum-Sorglos-Angebote einer breiten Zielgruppe zugänglich zu machen. Mit ihrem Sortiment an „Switch“-Produkten unterstützt MEP deutsche Privathaushalte dabei, sich effizient mit Ökostrom zu versorgen – und das ohne nennenswerte Anfangskosten und großen Aufwand. In der Vergangenheit hatten sich die bayerischen Solar-Experten auf die Vermietung hochmoderner Photovoltaikanlagen spezialisiert. Beim Solaranlagen-Mietmodell „Switch Solar“ können Hauseigentümer ohne größere Startinvestitionen die finanziellen Vorteile der Sonnenenergie nutzen und bekommen neben der Montage leistungsstarker Energiespeicher noch ein intelligentes Strommanagement geboten. Die einzelnen Produktkomponenten von „Switch Solar“ sollen übrigens zu 95 Prozent recycelbar sein.

Inzwischen bieten die MEP Werke für Solaranlagen auch individuelle Kauf- und Finanzierungsoptionen an. Unternehmenschef Strasser sagte dazu im letzten Jahr: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die umfangreichen Schutz- und Serviceleistungen unseres Mietmodells nun auch denjenigen Kunden anbieten zu können, die sich ihre Solaranlage lieber kaufen möchten.“ Über das Mutterunternehmen Strasser Capital GmbH hat man eine strukturierte Finanzierungslösung erarbeitet, die sich den Verhältnissen im deutschen Photovoltaik-Markt anpasst. Das Gesamtpaket „Switch Solar“ hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt, über das Strasser sagt: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot machen für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Mit dem Ökostrom vom eigenen Dach koppelt man sich von den steigenden Strompreisen ab und erreicht durch den Einsatz von passgenauen Stromspeichern ein Höchstmaß an Energieunabhängigkeit. Nicht nur die Solaranlagen, sondern auch die Speicher können gekauft, gemietet oder finanziert werden. Mit der Speichertechnik kann man den Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit der eigenen Solaranlage erhöhen. Seit Kurzem bieten die MEP Werke die Möglichkeit, über ein innovatives Hybridsystem, bestehend aus einer Wechselrichter- und einer Speichereinheit, die eigene Energie noch effizienter zu nutzen. Eine Monitoring-App macht dabei sämtliche Energieflüsse sichtbar und meldet Störungen in Echtzeit. Selbst bei einem Stromausfall bleiben die Nutzer des neuen Systems energieunabhängig. „Innerhalb von Sekunden wird über eine Back-up Steckdose die Energie aus dem Speicher bereitgestellt, sodass beispielsweise wichtige Kühlgeräte umgehend versorgt werden können“, heißt es unternehmensseitig. „Über sämtliche Energieflüsse behält der Kunde mithilfe der dazugehörigen Monitoring-App für Android und iOS jederzeit transparent und komfortabel den Überblick. Die App bereitet sämtliche Werte zu Produktion, Einspeisung, Bezug, Speicherung und Verbrauch in übersichtlichen Grafiken auf und errechnet tagesaktuell die Eigenverbrauchsquote sowie den Grad der Unabhängigkeit.“

Dass die klimafreundliche Energiewende ganz oben auf der politischen Agenda steht, zeigte auch die Konferenz „Berlin Energy Transition Dialogue“, die im April im Auswärtigen Amt eröffnet wurde. Zu dieser internationalen Energiewendekonferenz kamen hochrangige Regierungsdelegationen aus zahlreichen Ländern sowie Vertreter aus Wirtschaft und Umweltbewegung zusammen. Über zwei Tage diskutierten sie über Chancen und Herausforderungen der globalen Energiewende.Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) betonte: „Die Energiewende ist nicht nur der Umstieg von fossiler auf erneuerbare Energie – sie verschiebt auch politische Grundkonstanten. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien können sich Staaten in die Lage versetzen, ihre eigene Energiesicherheit zu erhöhen.“ Konkreter wurde die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, Simone Peter. Auch im Sinne von Solarunternehmen wie MEP sagte sie: „Die Energiewende ist ein Erfolgsmodell, das international immer mehr Aufmerksamkeit erfährt. Denn die Branche der erneuerbaren Energien hat mit technischen Entwicklungen und Innovationen national wie global deutlich zur Kostensenkung und damit zur Wettbewerbsfähigkeit beigetragen. Eine große Vielfalt bereits lange erprobter Technologien sorgt in immer mehr Ländern für eine saubere Energieversorgung, schafft Wohlstand und schont dabei Ressourcen und Klima. Nur die Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist zukunftsfähig. Erneuerbare Energien sind der Schlüssel dafür.“

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Redaktion