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Publiziert in Verbraucherschutz

Thomas Oliver Müller und die DF Deutsche Finance Group

Mit dem PORTFOLIO Fund I und dem PERE Fund I der Niedrigzins- und Euro-Zone entfliehen

Donnerstag, 19 März 2015 17:50 geschrieben von 
Logo der Deutsche Finance Logo der Deutsche Finance Quelle: www.deutsche-finance.de

München - An geschlossenen Fonds scheiden sich in der Anlegerwelt die Geister. Dabei wäre es falsch, diese Produkte von vornherein zu verteufeln. Man muss sich nur über die Vorteile und Risiken bewusst sein und abwägen. Vor dem Hintergrund der – man kann es nicht anders sagen – exzessiven Kapitalvernichtung, gerade bei Kleinanlegern und Sparern, die EZB-Präsident Mario Draghi mit seiner Nullzinspolitik und Geldschwemme betreibt, sind immer mehr Menschen in Deutschland auf der Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten, um der „Zinsfalle“ (Dachfonds-Pionier Eckhard Sauren) zu entkommen. Geschlossene Fonds, die auch in Ziele außerhalb der Euro-Zone investieren, kommen hier möglicherweise in Betracht.

Bei einem geschlossenen Fonds handelt es sich in der Regel um eine Beteiligungsgesellschaft, bei der private oder institutionelle Anleger Anteile zeichnen. Der Anleger wird dabei als Anteilsinhaber Mitgesellschafter. Sinn und Zweck des geschlossenen Fonds besteht darin, Kapital einzusammeln, um damit ein bestimmtes Projekt oder Projekte, z.B. Wohnungsbau oder Infrastrukturmaßnahmen, finanzieren zu können. Die Anzahl der Anteile ist von vornherein begrenzt. Im Gegensatz zum offenen Fonds erfolgt die Anteilsausgabe nur über einen bestimmten Platzierungszeitraum und wird anschließend eingestellt.

Natürlich ist das Investment in geschlossene Fonds spekulativer als konservativere Anlageformen (die dank Draghi allerdings kaum noch Zinsen abwerfen), es kann aber auch gewisse Vorteile bieten –  wie überdurchschnittliche Renditen, regelmäßige Ausschüttungen, einen gewissen Inflationsschutz, Börsenunabhängigkeit oder Steuervorteile. Zu den Risiken zählen oftmals Haftung und Nachhaftung, das Fremdkapitalrisiko, das Renditerisiko und das Währungsrisiko. Man kann eben nicht genau vorhersagen, wie sich bestimmte Projekte entwickeln, von Naturkatastrophen und anderen unvorhergesehenen Ereignissen mal ganz abgesehen. Generell sind aber nicht die geschlossenen Fonds das Problem, sondern die schwarzen Schafe am Markt. Aufgrund der Besonderheiten und damit impliziten Risiken bei geschlossenen Anlagen ist es ratsam, sich diese Produkte von vorne bis hinten, also von der emittierenden Gesellschaft bis zu den Projekten, in die finanziert wird, genau anzusehen und zu prüfen.

Bei der auf institutionelle Private Market Investments spezialisierten DF Deutschen Finance Group dürfte es sich nicht um ein solches schwarzes Schaf der Branche handeln. Die momentan beworbenen Fonds der Tochter Deutsche Finance Investment GmbH, der Deutsche Finance PORTFOLIO Fund I und der Deutsche Finance PERE Fund I, haben eine BaFin-Vertriebszulassung und eignen sich durchaus als 10-15%ige Beimischung in einem diversifizierten Anlageportfolio, zumindest für Anleger mit maßvoller Risikobereitschaft, die eine Renditeerwartung von mindestens 6% mitbringen.

Der PERE Fund I investiert vor allem in einen institutionellen Zielfonds mit dem Schwerpunkt Wohnimmobilien in Kanada (Apartments und Seniorenresidenzen). Beide Segmente verfügen durchaus über ein hohes Nachfragepotential und weisen einen geringen Leerstand auf. Die Akquisition der einzelnen Objekte erfolgt über Partner vor Ort. Weitere wichtige Kenndaten: Kanada ist die zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt und verfügt über die zweitgrößte Landfläche. Der Anteil der 75-Jährigen, die in einer Seniorenresidenz leben, beträgt derzeit ca. 8,5 %. Aufgrund des demografischen Wandels ist eine Verdoppelung dieser Altersgruppe in den nächsten 25 Jahren zu erwarten.

Auch der PORTFOLIO Fund I investiert in institutionelle Zielfonds aus den Bereichen Immobilien und Infrastruktur. Vertriebsstart war im Januar, die Laufzeit des Fonds beträgt 12 Jahre, Anleger können hier zwischen einer Einmalanlagen- und einer Ratensparkomponente auswählen. Die Pflichteinlage liegt bei 5.000 Euro (Ausgabeaufschlag 5%), wobei mindestens die Hälfte als Einmaleinlage zu leisten ist und der Rest in bis zu 100 monatlichen Raten (Minimum 25 Euro) eingezahlt werden kann. Zeichnungsschluss ist der 30. Juni 2016.

Die DF Deutsche Finance Group ist spezialisiert auf institutionelle Private Market Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur. Unternehmerisch geführt wird die Holding von den Vorständen Thomas Oliver Müller, Dr. Sven Neubauer und Alfred J. Kremer. Die 8 Dachfonds der hauseigenen Deutsche Finance Investment GmbH investieren in insgesamt 52 institutionelle Zielfonds, wobei die Investitionsstrategien der Zielfonds ihrerseits 5 bis 10 einzelne Investments vorsehen. Neben Privatanlegern wendet sich die DF Deutsche Finance Group auch an professionelle Anleger und institutionelle Investoren.

 

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Finanzanalyse im Sinne des § 34 b Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar, Anlageempfehlung oder Anlageberatung.

Letzte Änderung am Donnerstag, 19 März 2015 17:56
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Stephan Weber

Stephan Weber (Jahrgang 1988) ist Herausgeber der WINZERIN VOM RHEIN und lebt in Heidelberg.

Er ist politisch engagiert und beobachtet das Zeitgeschehen vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Webseite: www.winzerin-vom-rhein.de/show/author/46-stephan-weber.html
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